Betriebsklima verbessern

In 6 kleinen Schritten zu einem besseren Betriebsklima und zu besseren Ergebnissen

Zuletzt aktualisiert: 24/09/2020
Autor: Christian Walter Hinze

Das Betriebsklima verbessern - das GRÖßTE Problem

Sie verbessern das Betriebsklima nicht von heute auf morgen und schon gar nicht allein. 

Sie verbessern Ihr Betriebsklima in kleinen Schritten, die Sie – die jeder – täglich und sofort ausüben kann.

Warum sind kleine Schritte wichtig?

Statt sich von dem Vorhaben einschüchtern zu lassen und nicht zu wissen, wie und wo Sie beginnen sollten, helfen Ihnen kleine Schritte schnell und leicht zu beginnen.

Kleine Schritte bedeuten, jeden Tag Ihrem Ziel näher zu kommen.

Kleine Schritte helfen Ihnen, große Vorhaben, in kleine machbare Schritte zu unterteilen.

Auf einmal wirkt das Vorhaben nicht mehr allgewaltig, sondern machbar, weil Sie es sich einteilen. Kleine Schritte kann jeder gehen und es hilft Ihnen, die Last der Verantwortung mit anderen zu teilen.

Ein gutes Betriebsklima schaffen Sie nur dann, wenn Ihre Bemühungen statt zu einem Strohfeuer, zu einem neuen Standard führen, der alle beflügelt.

Genau das machen Sie mit kleinen Schritten.

Betriebsklima verbessern - Empathie

Ich weiß, dass Ihnen das Wort „miteinander“ bald zum Halse heraushängt.

Jeder redet darüber und gefühlt, gibt es 80 Bücher über dieses Thema zu lesen. Was jedoch jeder außen vor lässt, ist Empathie: Die Fähigkeit, aufeinander zu achten.

Sie achten nicht nur auf sich, sondern auch auf andere. Ihnen ist wichtig, dass es nicht nur Ihnen, sondern auch dem anderen gutgeht.

Empathie ist eine starke, soziale Kompetenz, die wichtig und dennoch übersehen wird.

Es zeigt, dass Sie sich für den anderen und dessen Belange interessieren, weil er wichtig für Sie ist. In diesem Moment nehmen Sie ihn war.

Das ist deshalb so wichtig, weil sich die meisten Menschen ignoriert und wertlos fühlen und die Auswirkungen auf Ihr Betriebsklima gravierend sein können. 

Bevor Sie versuchen, eine wertschätzende Kultur aufzubauen, etablieren Sie Empathie.

Dieser wird zu einem Ihrer wichtigsten Charakterzüge.

Wenn jemand Sie seit 3 Jahren nicht grüßt, Ihren Namen nicht kennt und Sie bei Beförderungen übergeht, fühlen Sie sich zurecht veralbert, wenn dieser sich auf einmal bemüht, Sie und Ihre Leistung wertzuschätzen.

Betriebsklima verbessern - Bei Meetings fehlt das Ziel

Quälen Sie sich auch durch 4-stündige Meetings? 

4 Stunden wird sich darüber unterhalten, warum man hier ist und dann folgen 7 PowerPoint Präsentationen. 

Und doch ist am Ende niemand schlauer oder weiß, wie es weitergeht. Statt sich zu Beginn über die Agenda einig zu sein, seien sie sich über das Ergebnis einig.

Was wollen wir erreichen?

Wenn Sie an einem Tag viele Aufgaben erledigen müssen, setzen Sie sich einen Zeitrahmen, bis wann Sie was erledigt haben und welches Ergebnis Sie erreichen müssen.

Machen Sie sich klar, zu welchem Ergebnis ein Meeting führen soll.

Das hilft allen Beteiligten und gerade den Kollegen, die sich im Detail verlieren, sich auf das Ergebnis zu konzentrieren.

Sie verkürzen damit nicht nur das Meeting, sondern machen es zudem effektiver. Während des Meetings weiß jeder, was gewollt wird.

Nachdem Meeting kann jeder die Maßnahmen umsetzen, auf die sich die Kollegen verständigt haben.

Betriebsklima verbessern - der gesunde Egoismus

Obwohl Sie die Vorteile der Teamarbeit kennen…

…Kennen Sie das Bedürfnis, alleine arbeiten zu wollen oder sich nur mal für 2 Stunden auf die eigene Arbeit konzentrieren zu dürfen? 

Sie wollen nicht immer alles mit anderen erledigen, manchmal brauchen Sie Zeit und Raum für sich.

Sich abzukapseln ist nicht nur innerhalb der Familie wichtig, sondern auch im Unternehmen. Neben der Teamarbeit sind wir Individuen und als solche haben wir das Recht auf Selbstbestimmung.

Der gesunde Egoismus führt nicht nur dazu, das jeder mal bestimmen kann, ob er allein arbeitet oder nicht, sondern auch, ob er jemandem helfen will.

Nicht immer können Sie es sich leisten, einem anderen zu helfen. 

Ausgerechnet der Leistungsträger gewinnt durch den gesunden Egoismus, weil es typisch ist, dass jeder mit Fragen und „kannst du mal eben…?“-Anliegen auf ihn zukommt. Sobald man gute Arbeit leistet, kommen mehr Menschen auf Sie zu, weil sie wissen, dass Sie gute Arbeit leisten.

Es droht die Gefahr, aufgrund seiner guten Leistung ausgebeutet zu werden. 

Daher ist „Nein“-Sagen nicht böse gemeint, sondern eine Form der Selbstbestimmung und um anderen nicht die eigene Verantwortung abzunehmen.

Ein 10 köpfiges Team, dass aus 9 Mitarbeitern und einem Leistungsträger besteht, kann nicht überdauern.

Betriebsklima verbessern - Schlechte Mitarbeiter müssen gehen

Ein schlechter Mitarbeiter spinnt Intrigen, tratscht und bringt das Unternehmen nicht nach vorne.

Einen solchen Mitarbeiter kann sich kein Unternehmen leisten, da er zu einem schlechten Betriebsklima beiträgt. Lautet die Lösung, diesen schlechten Mitarbeiter zu feuern?

Nicht sofort!

Geben Sie dem Mitarbeiter die Chance, sich zu ändern, sich der neuen, besseren Kultur anzupassen.

Womöglich spricht dieser darüber, was ihn stört oder woran es bei ihm hakt. Es kann so viele Ursachen für sein Verhalten geben, das wir nicht an alle denken können.

Lässt der schlechte Mitarbeiter jedoch die Chance verstreichen, so bleibt nur die Kündigung.

Nicht nur, um den Stachel zu entfernen, sondern auch um die anderen zu belohnen.

Es ergibt für die anderen Kollegen keinen Sinn, sich an die Regeln zu halten und sich zu bemühen, der neuen Kultur gerecht zu werden, wenn diejenigen nicht bestraft / gekündigt werden, die der neuen Kultur zuwiderhandeln.

Es wäre unlogisch und wahrhaft ungerecht, für die, die sich redlich bemühen.

Leistung und gutes Benehmen muss sich lohnen.

Betriebsklima verbessern - Tratsch gehört in 50 Cent Magazine

Wann haben Sie das erlebt?

Wenn 2 Kollegen hinter Ihrem Rücken über Sie lästern, über Sie tratschen und sich darüber amüsieren, „hast du gesehen, was er letztens gemacht hat?, dann ist das harmlos. 

Vermutlich kriegen Sie es in dem Moment nich mit und niemand rast zu Ihnen, um es Ihnen zu sagen.

Kritisch wird es, wenn Sie es im Nachhinein erfahren.

Das Vertrauen, welches Sie bis dahin in Ihre Kollegen investiert hatten, ist weg. Sie haben sich soeben Ihre Hand verbrannt, denn Sie hätten doch für gerade diese beiden Kollegen Ihre Hand ins Feuer gelegt.

Autsch!

Wir alle tratschen ‚mal‘ und es lässt sich kaum verhindern.

Dennoch ist es ein Charakterzug, der unehrenhaft ist. Er kann zerstören, was Sie aufgebaut hatten. Klatsch und Tratsch zu verhindern und zu bestrafen, macht Sinn, ist jedoch schwer umzusetzen.

Was Sie wirklich tun können, ist, sich auf die Stärke und Besonnenheit Ihres Teams und jedes Einzelnen zu verlassen, auf Tratsch nicht einzugehen.

Auf Tratsch nicht einzugehen, egal woher er kommt, bedeutet, sein Team zu beschützen. 

Wer das macht, ist dufte!

Auf Klatsch und Tratsch gegenüber anderen nicht einzugehen; sich zu weigern, über andere zu lästern - auch nur im Spaß - zeugt von einem starken Menschen, der diejenigen beschützt, die ihm wichtig sind.

Kann der Mitarbeiter die Gruppenmoral vertreten?

Ein schlechter Mitarbeiter ist nicht gleich ein schlechter Mitarbeiter.

Wem ein Mitarbeiter gegen die Neuerungen spricht und die Maßnahmen nicht gutheißt, weil das Image, die Kunden oder der Absatz darunter leiden wird, macht ihn das nicht zu einem schlechten Mitarbeiter.

Natürlich gibt es Kollegen, die gegen alles sind und die für jede Lösung 8 Probleme kennen und die nur Schwarz sehen.

Aber es gibt auch denjenigen, der begründet, warum er dagegen ist oder, weil er sich schlicht um seine Kollegen, Kunden auch die Firma kümmert.

Das zu sehen, fällt nicht immer leicht, gerade dann nicht, wenn Sie mit Ideen kommen, die von Ihrem Kollegen kritisiert werden.

Nehmen Sie es als Hilfe.

Da Sie nicht den Alltag all Ihrer Kollegen kennen, wie der Kontakt zu Kunden am Telefon ist oder wie der Arbeitsablauf in einem Werk ist, brauchen Sie die Rückmeldung Ihrer Kollegen.

Spricht sich dann ein Kollege gegen die neuen Regeln oder Maßnahmen aus, die für ‚alle‘ gelten sollen, dann ist das eher eine Erweiterung, statt einer Kritik.

Sie kann sogar soweit führen, dass Ihre Maßnahmen schneller akzeptiert werden, weil jeder Kollegenkreis sie an seinen Alltag anpassen kann und darf.

Es entlastet Sie davon, im Vorhinein wissen zu müssen, was andere darüber denken könnten.

Oder ob die Maßnahmen überall gleichermaßen greifen.

Davon profitieren doch alle, oder?

Ich arbeite weder als Psychologe, noch als Therapeut. Als Coach ist es mein Bestreben, dass Sie Ihr Ziel erreichen und dass ich Sie dabei bestens unterstützen kann.

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