Unternehmenskultur entwickeln

Erschaffen Sie eine Kultur, die erfolgreich, sich selbst verbessert und nach Leistung strebt

Autor: Christian Walter Hinze
Zuletzt aktualisiert: 12/09/2020

Eine Unternehmenskultur zu entwickeln, bedeutet zu wissen, was Sie wollen und was Sie nicht wollen.

Es klingt beinahe „zu einfach“, nicht wahr?

Aber es ist so einfach.

Die Unternehmenskultur, die Sie gestalten, lebt von den Werten, die Ihnen und Ihren Kollegen wichtig sind. Werte, die den Erfolg ermöglichen.

In Verbindung mit dem Leitbild, dass den Kern Ihres Unternehmens beschreibt, wären Sie gut vorbereitet.

Oder?

Unternehmenskultur entwickeln

Wenn Sie wissen, dass Kultur bedeutet, eine erfolgreiche Gruppe geschaffen zu haben, die für den Erfolg und für einander arbeitet, dann achten Sie darauf, dass Sie ein Gefüge schaffen, dass Ihre Kollegen einschließt.

Niemand kann ein ‚WIR‘ schaffen, indem es andere unten hält. 

Und genau das erscheint so schwierig, weshalb viele Unternehmer davor zurückschrecken, etwas zu verändern.

Doch das muss nicht sein!

Von Heute auf Morgen eine neue DNA fürs Unternehmens gelingt Ihnen kaum.

Weil eine DNA eine Geschichte braucht, die mit Erfahrungen getränkt ist.

Vergleichbar mit dem „Mia san Mia“ des FC Bayern München. 

Auch, wenn ich Hertha BSC-Fan bin, bewundere ich das Selbstverständnis, welches sich der FCB erarbeitet hat.

Denn Erfolg wird einem nicht geschenkt, man muss ihn sich intelligent erarbeiten. 

Plötzlich stand sie da, die neue Unternehmens-DNA

Widerstand kommt...

Ist Ihre Idee der neuen Kultur auch noch so gut, sie wird auf Widerstand treffen.

Das macht es mühsam, die Unternehmenskultur verändern zu wollen.

Es gibt immer jemanden, der nicht will, was Sie wollen. Der sich nicht anpasst und stur seinen Weg verfolgt.

Fakt ist: Eine Gruppe kann ohne Grenzen nicht überleben.

Es ist wünschenswert, Menschen unter einer gemeinsamen Idee zu versammeln und dieses WIR-Gefühl zu ernten. Menschen, die diesem Bilde widersprechen sind keine schlechten Menschen, doch müssen sie die Gruppe verlassen, wenn sie jene untergraben.

Da die meisten Unternehmer nur sagen, welche Werte Sie haben wollen und am Widerstand der anderen scheitern, sind Sie schlauer.

Sie sagen nicht nur, was Sie wollen, sondern auch was Sie nicht wollen.

Doch wie genau, setzen Sie das um, was Sie nicht wollen? Wie schützt sich die Kultur, die Gruppe vor negativen Einflüssen?

Querdenker und Quertreiber sind nicht dasselbe

Was mich eine S-Bahn über Regeln gelehrt hat

Man sollte meinen, dass sich eine Gruppe immer durchsetzt. 

Dass, wenn 23 Menschen gegen 1 Menschen arbeiten, die 23 gewinnen. 

Falsch gedacht!

Bei einer S-Bahn Fahrt zur Corona-Zeit stiegen ‚wir‘ mit Maske ein. Nur einer trug keine Maske. Niemand äußerte Kritik oder bat ihn darum, die Maske anzulegen.

Obwohl wir zahlenmäßig überlegen waren, sagten wir nichts – mich eingeschlossen.

Erst, als ein verdeckter Ermittler ihn anwies, die Maske aufzusetzen und ihm wegen Fehlverhaltens 200€ abzuknöpfen, setzte er murrend die Maske auf.

Ich vermute, es lag an fehlender Autorität, dass wir als Gruppe nichts sagten. Wir hatten keine Macht, etwas zu durchzusetzen.

Ihr Unternehmen ist keine S-Bahn. Sie haben überall Führungskräfte, die, wenn ihnen solche Situationen zugetragen werden, reagieren können. 

Wissen Sie, was vorgeht?

Damit sind nicht nur „Sie“ als Führungskraft gemeint, sondern JEDER innerhalb der Gruppe. 

Jeder in Ihrem Unternehmen.

Und das hat einen erfreulichen Grund!

Bei allen Bedenken, Sie müssen den Moment lenken

Es spart Ihnen Zeit.

Ich möchte nicht, dass meine Kollegen ständig zu mir kommen und mich damit belagern, wer was, wann und wie gesagt hat. Von Führungskraft zum Streitschlichter würde ich.

Nein das möchte ich nicht. Das möchten Sie nicht.

Ihr Unternehmen – Ihre Gruppe – muss sich selbst regulieren können.

Und das ist DIE Stärke Ihrer Gruppe: Die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren und so anzupassen, dass sie davon profitiert. 

Das mündet darin, dass jeder in Ihrem Unternehmen die Kultur / die Gruppe verteidigt und in deren Namen, die Regeln durchsetzt und auf Fehlverhalten aufmerksam macht. 

Ich arbeite weder als Psychologe, noch als Therapeut. Als Coach ist es mein Bestreben, dass Sie Ihr Ziel erreichen und dass ich Sie dabei bestens unterstützen kann.

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